Rekordjahr 2016 – Deutsche gaben nie so viel Geld beim Weihnachtsshopping aus!

 

55,62 Mrd. Euro – so viel Geld wie nie zuvor gaben die Deutschen 2016 für Weihnachtsgeschenke aus. Das zeigen die heute veröffentlichten Ergebnisse der Studie „Payment und Shopping im Weihnachtsgeschäft 2016“ der drei führenden Unternehmen in den Bereichen Payment und Marktforschung, BS PAYONE, PAYONE und Statista.

Komplette Infografik anzeigen


Online-Handel beliebt im Weihnachtsgeschäft – besonders bei Frauen

Laut der Weihnachtsstudie stieg die Kauflust in den vergangenen Jahren vor allem im Online-Handel stark an. Waren es 2008 noch 5,8 Mrd. Euro, gingen in diesem Jahr 14,3 Mrd. Euro über die Online-Ladentheken – eine Steigerung um 146 Prozent. Dennoch bleibt der stationäre Handel weiterhin dominant: Mit 41,32 Mrd. Euro liegen die Weihnachtsausgaben im stationären Handel deutlich über den Werten der online gekauften Geschenke.

Spannend war hierbei auch die Geschlechterverteilung: Der Anteil der Frauen an den Online-Shoppern in der Weihnachtszeit lag mit 58,3 Prozent deutlich über den der Männer. Dafür waren die Herren bei ihren Käufen zur Weihnachtszeit spendabler: Der durchschnittliche Bestellwert lag mit 74,19 Euro höher als der der Frauen (62,25 Euro).

Komplette Infografik anzeigen


Kaufverhalten unterscheidet sich zwischen stationär und online deutlich

Auffallend war der Trend „mehr für weniger“: Mit einem durchschnittlichen Warenkorbwert von 68,22 Euro (online) bzw. 55,11 Euro (stationär) lagen die Einkaufswerte unter denen des Vorjahres. Während der stationäre Handel traditionell die stärksten Umsätze an den Adventssamstagen und mit Last-Minute-Einkäufen verbucht, verteilt sich das Online-Geschäft gleichmäßiger über die Vorweihnachtszeit. Ausnahmen: der vielumworbene Black Friday mit Schnäppchenangeboten zum Start in die Weihnachtsshopping-Saison und der 12. Dezember als umsatzstärkster Tag mit 374 Mio. Euro.

Zahlungsarten E-Commerce: Lastschrift überholt Wallets als häufigste Zahlungsart

Während im stationären Handel die girocard mit einem Anteil von 77,9 Prozent weiterhin deutlich vor der Kreditkarte dominiert, ist es im Onlinehandel ein Kopf-an-Kopf-Rennen: Erstmals liegt hier die Zahlung per Lastschrift mit 32,8 Prozent knapp vor den bisher führenden Wallets wie PayPal (32,1 Prozent). Etwas abgeschlagen, dafür aber mit deutlich höheren Durchschnittsbeträgen pro Kauf: die Bezahlung per Kreditkarte (17,9 Prozent) und per Vorkasse (2,3 Prozent).

Süddeutsche und Westfalen großzügigste Schenker

Insgesamt gaben die Süddeutschen mehr als 3,5 Mrd. Euro im Onlineshopping aus. Als besonders spendierfreudig und online-affin erwiesen sich die Schwaben und Bayern. Der durchschnittliche Einkaufswert pro Online-Kauf lag in Bayern bei 79,28 Euro. Zum Vergleich: Einwohner aus Gebieten mit der Postleitzahl 0 kamen nur auf 61,38 Euro. Im stationären Handel stehen das Ruhrgebiet und Westfalen mit über 5,23 Mrd. Euro an der Spitze.

Komplette Infografik anzeigen

Weihnachtsstudie 2016 herunterladen


Sehen Sie alle Ergebnisse der Studie im Detail.

Download (2,11 MB)